|
Palma de Mallorca:
Palma de Mallorca ist sowohl wirtschaftliches als auch kulturelles Zentrum der Insel. Etliche Sehenswürdigkeiten, kulturelle Events, gemütliche Restaurants, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und ein buntes Nachtleben machen diese schöne Inselhauptstadt zum vielseitigsten und reizvollsten Ort der Insel Mallorca. Palma lässt sich in die Viertel Altstadt, Oberstadt, Unterstadt und den Hafenbereich einteilen. Sehenswert ist z.B. das Museum Palau March, das unter anderem eine Skulpturensammlung sowie eine Kollektion romanischer und gotischer Marienstatuen beherbergt. Gekrönt wird Palma durch die bekannte Kathedrale La Seu, die dem Besucher schon von weitem einen imposanten Anblick bietet. Durch das Kathedralmuseum gelangt man ins Innere der Kirche. Besonders faszinierend ist dort die Fülle an Licht, welches an sonnigen Vormittagen durch die bunten Glasfenster flutet.
Andratx
Andratx liegt inmitten von Orangenhainen und Mandelbäumen. Touristen lassen den Ort dennoch weitgehend unberührt. Nur Mittwochs erfüllt der Markttag den Ort mit quirligem Leben. Die Marktstände entlang der Straßen bieten unter underem Obst, Gemüse und Käse aus der Region.
Port d´Andratx
Port d´Andratx befindet sich im äußersten Südwesten Mallorcas und präsentiert sich dem Besucher mit einem schönen Yachthafen. Zahlreiche Segelschiffe und Motorboote können hier bestaunt werden. Viele Restaurants und Bars reihen sich entlang der Uferpromenade, von denen es sich lohnt, das bunte Treiben zu beobachten. Einen Strand hat der Ort allerdings nicht zu bieten. Von Port d´Andratx lohnt ein Ausflug zum Cap de la Mola. Von hier genießt man traumhafte Ausblicke auf die Westküste sowie die kleine Insel Sa Dragonera.
Estellencs
Das idyllische Bergdorf Estellencs liegt an der Küstenstraße Andratx – Sóller und schmiegt sich mitten im Tramuntanagebirge an die Hänge des Puig de Galazó. Hier lohnt ein Spaziergang durch die blumengeschmückten Gassen sowie der grünen Gärten, auf denen meist Gemüse und Obst angebaut wird. Auf der Plaza de España befindet sich eine kleine Pfarrkirche, die mit einem alten Wachturm aufwartet. Unterhalb des Dorfes lädt eine bezaubernde Bucht zum Entspannen ein.
Banyalbufar
Das beschauliche Bergdorf Banyalbufar mit Restaurant und Cafés bietet seinem Besucher einen überwältigenden Ausblick auf die rauhe Küste und das azurblaue Meer. Für herrliche Wanderungen durch das Tramuntana-Gebirge ist der Ort ein idealer Ausgangspunkt. Das Landschaftsbild um Banyalbufar ist durch terrassenförmig angelegte Beete bestimmt. Sehenswert ist der alte Ortskern mit kleiner Kirche.
Valldemossa
Das zauberhafte Bergdorf Valldemossa bezaubert den Besucher mit seinem ganz eigenen Charme. Schmale Häuser inmitten blühenden Gärten, die Pfarrkirche sowie das berühmte Kartäuserkloster sind in jedem Fall einen Ausflug wert. Das von Michael Douglas gegründete Kulturzentrum gibt auf interessante Weise Einblick in das Leben des Erzherzogs Ludwig Salvator und den wilden Nordwesten Mallorcas. Hauptattraktion ist jedoch die Kartause von Valldemossa, in der Frédéric Chopin und George Sand einen Winter verbrachten. Hier kommen nicht nur Kulturbegeisterte auf ihre Kosten.
Sóller
Das reizvolle Städtchen Sóller wird von den Höhenzügen der umliegenden Berge umgeben und gehört zu den fruchtbarsten Gebieten der Insel. Die beeindruckende Fülle an Zitronen, Orangen, Oliven und Mandeln verwandelt das Tal in einen blühenden Garten. Sehenswert ist außerdem der schöne Ortskern mit seiner schmucken Pfarrkirche San Bartolome. Bekannt ist Sóller aber vor allem durch den „Roten Blitz“, einer nostalgischen Eisenbahn, die das Dorf mit Palma verbindet. Die Fahrt durch herrliche Landschaften und etliche Tunnel ist bei Urlaubern überaus beliebt.
Pollença
Pollença ist eines der schönsten Dörfer im Norden Mallorcas. Der Ort liegt malerisch von Bergen umrahmt, in einem überaus fruchtbaren Tal. Mit etlichen Kunstgalerien und dem alljährlichen internationalen Musikfestival hat Pollença sowohl für Kulturbegeisterte als auch für Musikfans einiges zu bieten. Die Stadt wartet außerdem mit einigen Sehenswürdigkeiten auf. Ein Kreuzweg führt in 365 Stufen auf den Berg Calvari, auf dem eine kleine Wallfahrtskirche thront und dem Besucher einen grandiosen Ausblick auf das grüne Tal eröffnet. Der romantische Fischerhafen in der Bucht von Pollença ist ebenfalls sehenswert. Alte Pinien säumen die bezaubernde Uferpromenade, die als eine der Schönsten Mallorcas gilt.
Colonia Sant Jordi
Der einstige Fischerhafen und ehemalige Hafen von Campos hat sich zu einem Touristenzentrum mit einigen Restaurants, Bars und Hotels entwickelt. Der Hafen ist heute u.a. Ausgangspunkt für Schiffsausflüge auf das kleine Eiland Cabrera. Die naturgeschützte Insel beherbergt außer endemischen Tier- und Pflanzenarten auch eine Burg. Der traumhafte Strand Es Trenc beginnt ebenfalls in Colonia Sant Jordi und erstreckt sich über ca. 6 km die Küste entlang. Weitere herrliche Buchten wie Es Varbó, Ses Roquetes oder Es Caragol sind nur zu Fuß erreichbar.
Cap de Ses Salines
Das Cap de Ses Salines ist der südlichste Punkt Mallorcas, der bei guter Sicht einen fantastischen Blick auf die kleine Insel Cabrera bietet. Dieses Ausflugsziel ist prädistiniert für herrliche Spaziergänge durch karge aber interessante Landschaft der Küste entlang. Der meist einsame Strand Caragol ist von hier in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar. Sehenswert sind außerdem die Salinen, in denen pro Jahr ca. 8.000 Tonnen Salz gewonnen werden.
Santanyí
Das idyllische Städtchen Santanyí liegt nur wenige Kilometer von der Südostküste entfernt. Schon seit langer Zeit wird hier der helle Kalksandstein abgebaut, mit dem u.a. auch die Kathedrale in Palma errichtet wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Stadttor Porta Murada mit Teilen der Stadtmauer, die Pfarrkirche Sant Andreu sowie die historische Wallfahrtskirche Nuestra Señora de la Consolación.
Cala Figuera
Cala Figuera bietet dem Urlauber zwar keinen Strand, besticht aber mit einem malerischen Hafen, der gut zu Fuß erkundet werden kann. Nette Cafés und Bars laden mit Sicht auf das kristallklare Meer zum Verweilen ein.
Campos
Die Stadt Campos liegt an der Südküste Mallorcas, ca. 10 km landeinwärts. Der freundliche Ort zeigt sich dem Besucher mit einemmittelalterlichen Stadtkern und schönen Herrenhäusern. Neben der Pfarrkirche Sant Juan kann außerdem der botanische Garten Botanicactus oder die Käserei Burguera besichtigt werden.
Canyamel
Zwischen Cala Ratjada und Cala Millor liegt die beschauliche Badebucht Canyamel, die mit einem feinsandigen langen Strand aufwartet. Der nette Ort bietet dem Urlauber einige Geschäfte, Restaurants und Bars, die alle zu Fuß erreichbar sind. Eine schön angelegte Lagune mit vielen Wasservögeln lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Torre de Canyamel sowie die Höhlen von Artà, die entlang der Küste in etwa 20 Gehminuten erreichbar sind. Sportbegeisterte kommen ebenfalls auf ihre Kosten. In der Region um Canyamel liegen vier wunderschöne Golfplätze sowie ein Tenniscenter mit Sandplätzen.
Artà
Glanzlicht des kleinen Städtchens Artà, das im äußersten Nordosten der Insel liegt, ist die schöne Zitadelle, aus der sich die Wallfahrtskirche Sant Salvador erhebt. Etwas unterhalb befindet sich eine weitere Pfarrkirche. Das Stadtbild ist geprägt von eindrucksvollen Herrenhäusern, blühenden Gärten, kleinen Plätzen, Zypressen, Mandelbäumen, vielen Bars und einigen Restaurants. Die Einheimischen haben sich hier die alten Traditionen wie die Bast-/ und Korbflechterei sowie die teuflischen Feste zu Sant Antoni bewahrt. Jeden Dienstag kann man in Artà den Wochenmarkt besuchen.
Cala Ratjada
Aus dem schmucken Fischerort Cala Ratjada ist eine beliebte Touristenhochburg entstanden. Zahlreiche Boutiquen laden bei herrlichem Sonnenschein oder in den Abendstunden zum Flanieren ein. Die Cala Ratjada besteht aus einer ganzen Reihe felsengesäumter Buchten. Mit einem breiten, feinsandigen Strand wartet die Cala Agulla auf. Der Strand von Son Moll ist sehr klein und daher im Sommer stark überlaufen. Außerdem bietet sich die etwa 10 km entfernte Cala Mesquida für ein ausgedehntes Sonnenbad an.
Porto Cristo
Der kleine Ort Porto Cristo liegt ca. 13 km östlich von Manacor und ist bekannt für die größten Tropfsteinhöhlen der Insel. Coves del Drac und Coves del Hams ziehen jährlich zahlreiche Besucher nach Porto Cristo. Während man in der Coves del Hams an einem geführten Rundgang teilnehmen kann, beherbergt die Coves del Drac den größten unterirdischen See der Welt, auf dem ein beleuchtetes Boot mit Miniorchester für die entsprechende Stimmung sorgt.
S`Illot
Die beiden Nachbarorte S´Illot und Sa Coma liegen auf der Ostküste der Insel. S´Illot gehört zu den älteren Urlaubsorten Mallorcas. Viele Touristen erfreuen sich hier an dem schönen Badestrand, den Einkaufsmöglichkeiten sowie an den zahlreichen Bars und Restaurants. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Talayotische Dorf von S´Illot, außerdem lädt das Naturschutzgebiet Punta de n´Amer zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
Manacor
Die drittgrößte Gemeinde Manacor liegt auf der Ostseite der Insel. Bekannt ist die Stadt für ihre Kunstperlen, die Möbelindustrie, ihre Keramik sowie für ihre Produkte aus Olivenholz. Lohnenswert ist ein Besuch der Perlenmanufaktur Perlas Majórica, in der täglich etwa 2 Mio. Kunstperlen hergestellt werden.
Cala d´Or
Im Südosten der Insel gelegen, bietet der Ort unter anderem nette Restaurants, eine Fußgängerzone sowie einen idyllischen Hafen. Das Stadtbild ist geprägt durch etliche weiße Häuser. Neben den zahlreich vorhandenen Restaurants und Bars befinden sich in den schmalen Gassen auch edle Boutiquen, die zu einem ausgiebigen Bummel einladen. An der Küste von Cala d´Or reihen sich herrliche Buchten (z.B. Cala Serena, Cala Ferrera, Cala Gran, Cala Mondragó) aneinander, an denen es sich lohnt einen traumhaften Urlaubstag zu verbringen.
Petra
Das verschlafene Dorf Petra, im Landesinneren gelegen, hat sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Die Gassen des Dorfes wurden schachbrettartig angelegt. Petra wartet außerdem mit einer angesehenen Bodega auf. Sehenswert ist das Museum Museu Juníper Serra, in dem sich Erinnerungsstücke des Missionars Juníper Serra befinden, sowie das Kloster Bonany, das wenige Kilometer außerhalb des Dorfes liegt.
Felanitx
Einige Kilometer landeinwärts, an der Südostküste gelegen, ist Felanitx ein eher ländlich verschlafener Ort. Das Landschaftsbild ist geprägt durch Getreidefelder, Mandel- und Aprikosenbäume, Weingärten und einigen Windmühlen. Einen informativen Rundgang durch die schmalen Gassen des Dorfes mit anschließender Weinprobe sollte man sich nicht entgehen lassen. Der bedeutende Wallfahrtsort Klosterberg San Salvator oder die Pfarrkirche Sant Miquel sollten ebenfalls auf dem Urlaubsprogramm stehen.
|